SEO für CMS |
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Die wachsende Beliebtheit von Redaktions- oder CMS (Content Management) Systemen begründet sich in ihrer Fähigkeit, Fachleuten die Arbeit im Umgang mit Web-Inhalten zu erleichtern und Laien zu ermöglichen, als Redakteure selbstständig an der Produktion und der Pflege eines Webauftritts mitzuwirken. Durch die strikte Trennung von Inhalt und Layout bewahren CMS uns vor wochenlangem HTML Geschnipsel ebenso wie vor manch hartnäckig antikem Design. Open Source Projekte machen diese Errungenschaften mittlerweile jedem frei zugänglich, und dies mit einer Stabilität, die vergleichbare kommerzielle Produkte vor Neid erblassen läßt. So ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, daß bei Firmen, die Open Source Systeme anwenden, keineswegs die geringen Kosten sondern vielmehr Stabilität und Sicherheit den Ausschlag bei Entscheidungen für den Einsatz dieser Systeme gaben.
Im Auge zu behalten gilt dabei allerdings, daß bei der Entwicklung aller heute gängigen CMS die Realisation von Vorteilen in Bereichen wie Redaktion und
Design-Integration stark im Vordergrund stand/steht, wobei der Einhaltung von Richtlinien für den Umgang mit Suchmaschinen oft nur mindere Bedeutung zugemessen werden konnte/kann. An dieser Stelle verkompliziert sich der ansonsten so von Vorteilen gepflasterte Weg: Genau wie handgefertigte Projekte auch, müssen CMS baseierte Projekte auf ihre Suchmaschinen-Kompatibilität
hin untersucht und bei Bedarf diesbezüglich optimiert werden.
Ein allgemeines Beispiel sind die von CMS ausgegebenen, oft babylonisch langen und mit Fragezeichen (der sog. querystrings) verzierten Adressen (URLs) ihrer Unterseiten. Aus der SEO Perspektive erzeugt dies Nachteile, da derart von interner Technik dominierte Links weder Suchmaschinen noch menschlichen Nutzern irgendeinen Aufschluss über Inhalt der jeweiligen Seiten geben. Zwar bietet sich mittlerweile bei den meisten CMS Abhilfe für dieses Problem, etwa durch das serverseitige Umschreiben von numerischen in durch Menschen lesbare Links (sogenannte 'sprechende' Links oder URLs), doch nicht selten sind derartige Lösungen (noch) nicht Teil der Basis-Installation und müssen zusätzlich implementiert werden.
Jedes CMS hat in Bezug auf derartige Optimierungsmaßnahmen seine eigenen Schwachstellen und Tücken (auch Joomla!). Diese zu entdecken und auszubügeln definiert das Arbeitsfeld der OnPage Optimierung für CMS.
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